„Reitherrin Undine“ von P.

28. Januar 2017

Reitherrin Undine in Reitsteifeln, Reithosen und Reithandschuhen

Als praktizierender und leidenschaftlicher Masochist und Sub war mir der Besuch einer Herrin nach einem schweren Unfall kaum mehr möglich. Massive körperliche Schäden mit starken Funktionseinschränkungen und chronischen Schmerzen verhinderten dies scheinbar – zumal auch meine Manneskraft kaum mehr vorhanden ist. Ich hatte mich fast damit abgefunden, diesen süßen Schauer nie wieder erleben zu dürfen.
 
Dann bat ich Bizarrlady Undine um einen Termin.

Mich erwartete eine unfassbar schöne Frau mit Klasse, Eleganz und einem eleganten Stil gepaart mit einem zauberhaften Lächeln und einer warmen, vertrauensvollen Stimme.

Ich wurde so charmant behandelt, dass meine Angst und Unsicherheit sich sofort in ein wohliges, vorfreudiges Gefühl wandelten.

Nach einem ausfühlichen und professionellen Vorgespräch, in welchem sie all meine Probleme aufmerksam und wertschätzend aufnahm, verliess meine faszinierende Gesprächspartnerin Undine den Raum für einen Moment und kehrte zurück als eine phantastische dominante Reitherrin, wie ich sie mir in meinen kühnsten Phantasien nicht erträumt hatte. Weiterlesen »

„Tür zu einer neuen Welt“ von R.

16. Januar 2017

Meine erste Session mit Undine war für mich faszinierend und überwältigend zugleich. Eher zufällig war ich darauf gekommen, einen Termin mit ihr zu machen. Ich wollte gerne ein Rollenspiel mit Schwerpunkt Atemreduktion erleben. Da ich mich in diesem Bereich für erfahren hielt, gefielen mir Undines Anmerkungen und Fragen sehr gut: Sie weiß, wovon sie redet.

Die Session übertraf dann allerdings meine Erwartungen bei Weitem. Das schreibe ich aber durchaus doppeldeutig. Die Rolle, zu der ich Undine einen lockeren thematischen Ansatz geliefert hatte, spielte sie mit der Perfektion einer Schauspielerin. Ich fühlte mich vom ersten Moment nicht nur in die Story, sondern auch in ihren Bann gezogen. Es begann eine Reise, die mich die Realität vollkommen vergessen ließ. Weiterlesen »

Gewerbefläche in Hamburg/Sankt Georg gesucht

10. Januar 2017

Liebe Gäste, liebe Freunde,

ich habe lange über eine passende Einleitung nachgedacht, aber das macht die Sache nicht besser, also kann ich mich genauso gut kurz fassen: Das Studio Rex, eines der ältesten bestehenden Studios Hamburgs, wird Ende März schließen.

Unser Mietvertrag läuft nach insgesamt zehn Jahren aus und kann leider nicht noch einmal verlängert werden, da die Mieterin des gesamten restlichen Hauses sich weiter vergrößern möchte, und unser Vermieter dem verständlicherweise nachkommen wird.

Im Zuge dessen werde ich den Studiobetrieb aufgeben. Mit einer Neueröffnung in einer anderen Location müsste ich ohne Chance auf eine Übergangsregelung durch alle Reifen der neuen Bordellkonzessionierung springen – für einen kleinen Zusammenschluss von Kolleginnen ohne Gewinnabsicht an der Untervermietung ist das weder wirtschaftlich, noch habe ich Lust, zukünftig die Hurenpässe meiner Kolleginnen kontrollieren zu müssen.

Damit fällt ein entspannter Arbeitsplatz für selbstbestimmte Sexarbeiterinnen dem neuen „Schutzgesetz“ zum Opfer.

Derzeit suche ich also eine kleinere Gewerbefläche, in der ich allein meine Gäste weiter empfangen kann. Aber auch das gestaltet sich leider schwierig – ich war schon lange nicht mehr so geballt einer gesellschaftlichen Stigmatisierung ausgesetzt wie in den letzten vier Monaten, in denen ich auf Immobiliensuche bin. Kaum ein Vermieter will „so etwas“ in seinen Räumen haben. Nach Vorlage meines Betriebskonzepts und auf die Frage, was denn konkrete Bedenken wären, bekomme ich keine Antwort ausser den beliebten „ideellen Immissionen„: „Also, was ist denn das für eine Frage, das muss ihnen doch klar sein, dass so etwas den Wert des Gebäudes mindert. Da bin ich bestimmt nicht die einzige, die Ihnen das sagt“. Nein, ist die gute Frau nicht. Dass diese Stigmatisierung von vielen Menschen geteilt wird, macht es allerdings nicht besser, oder weniger schmerzhaft.

Da mein Blog doch recht viele Leser erreicht, stelle ich mein Gesuch nun auch hier ein. Ich bin über jeden Hinweis bezüglich sexarbeits-neutraler Vermieter zutiefst dankbar und freue mich, wenn mein Hilferuf weitergeleitet und verbreitet wird.


Die Eckdaten meines Gesuchs:

* ca. 50 – 70qm Gewerbefläche
* Büro/Praxis, ggf. auch Ladenlokal in B-Lage oder Souterrain
* Hamburg/St. Georg oder angrenzende Stadtteile
* Ab sofort bis Ende März oder auch später, falls verbindlich absehbar

Ich arbeite meist unter der Woche tagsüber, nur nach Terminvereinbarung und für meine Mitmieter störungsfrei. An einem entspannten Miteinander im Haus ist mir sehr gelegen, das war auch mit unseren derzeitigen Nachbarn und in der vorherigen Location meines Studios immer der Fall.

Ich möchte wieder einen langfristigen Mietvertrag eingehen und investiere gern in eine Renovierung und Umbauten wie Badezimmer oder Pantryküche.


Wer das Studio Rex-Team noch gemeinsam erleben oder unsere derzeitigen Räumlichkeiten besuchen möchte, hat dafür noch Zeit bis etwa Ende März. Wohin es meine Kolleginnen in Zukunft zieht, ist ungewiss – ich werde die Websites derjenigen weiter verlinken, die mich so lange begleitet haben und die weiterhin aktiv tätig sind, also kontaktiert sie im Zweifel selbst.

Auch wenn ich langfristig immer meine eigene Herrin sein will: sollte ich bis März keine passenden Räume gefunden haben, gibt es bereits mehrere Angebote für Übergangslösungen. Wozu hat man ein Netzwerk wunderbarer Kolleginnen! Ich bleibe meinen Gästen – und meinem Traumberuf – also auf jeden Fall weiter treu. Und ich halte euch auf dem laufenden.

„Wie ich von Undine eingeritten und somit zur Stute wurde“ von R.

10. Januar 2017

Bereits in mehreren Sessions musste ich schmerzlich feststellen, dass ich zum Vögeln nicht geeignet bin. Ebenso bin ich – durch häufiges Abmelken – zur Spermagewinnung nicht zu gebrauchen.

Nun war es mal wieder soweit. Ich hatte bei Undine eine mehrstündige Session gebucht. In Erwartung, meinen Spaß zu haben, traf ich bei ihr ein. Es sollte aber anders kommen …

Undine legte mir Hand- und Fußfesseln sowie ihren mit Spikes versehenen Fallschirm an. Nicht zu vergessen die Brustklemmen mit dazwischen liegender Kette.

Jetzt hakte sie noch eine Führungsleine in den Fallschirm und sagte: „Dann komm doch mal brav mit mein kleiner Sklave.“ Weiterlesen »

40 Stunden mit Undine, Wahnsinn trifft Methode …

17. November 2016

Undine bei 40 Stunden

Für 40 Stunden – Beruf oder Berufung gab ich ein Interview über meinen Berufsalltag. Über diese Interviewanfrage hatte ich mich besonders gefreut, da ich dort nun als Sexarbeiterin in einer Reihe stehe mit einem Politologen, einem Sprengmeister, einer Melkerin, einem Türsteher, einer Hebamme und vieler weiterer Jobs. Sexarbeit ist eben Arbeit – und ganz genauso „kein Beruf wie jeder andere“ wie alle anderen Berufe auch.


Undine im Thalia Theater

Und dann war das noch ein gemeinsames Projekt der Uni Hamburg mit dem Thalia-Theater, bei dem Wissenschaftler mit Experten aus der Praxis zu skurrilen Themen aufeinander losgelassen werden, durchbrochen vom Kunst, Lesung, Musik: Wahnsinn trifft Methode. In Teil zwei der Trilogie „Himmel, Arsch und Zwirn“ war meine Erfahrung zum Allerwertesten des Menschen gefragt. Auch diesem Ruf bin ich gefolgt und habe es nicht bereut – es war ein ausgesprochen vergnüglicher Abend mit Peitsche und Buttplug. Das ganze wird am 27.11. um 22:00 Uhr auf Tide-TV gesendet. Ich hoffe, ihr habt auch so viel Spaß dabei wie ich. 🙂

Edit: Inzwischen gibt es den Mitschnitt auch bei youtube. Ab Minute 49:50 werde vor allem ich interviewed, aber die komplette Sendung ist wirklich sehenswert: