Erotische Hypnose mit Claire – bis einer heult

18. November 2014

Kürzlich hatte ich das Vergnügen mit Claire, einer Journalistin des alternativen Reiseführers German-ness.com. Um “dir Deutschland zeigen, wie du es noch nie gesehen hast” ist natürlich ein Spaziergang durch den Hamburger Hafen in einer Wachtrance mittels erotischer Hypnose nicht die schlechteste Idee. :)

Aber seht selbst:

Lieber Interessent …

12. November 2014

… an besonders risikoreicher, blutiger, emotional intensiver, zu irreversiblen Spuren führender, gnadenlos ohne Safeword durchgeführter oder aus sonstigen Gründen landläufig als “extrem” bezeichneter Praktik xy.

Vielen Dank für deine Anfrage. Da sich bei deinem und ähnlichen Themen die Quote von erstzunehmenden Anliegen zu “Fakes” bei guter Wetterlage um zirka 1:50 bewegt, möchte ich ungern Zeit darauf verwenden, eine solche Session mal eben per e-mail zu erörtern. Eine definitive Zusage von meiner Seite ist ohnehin nur nach einem ausführlichen Gespräch über deine Phantasien vs. Erfahrungen und einer fundierten Risikoaufklärung möglich. Dafür biete ich dir gern ein kostenloses und unverbindliches Vorgespräch nach Terminvereinbarung bei mir im Studio an. Solltest du, wie bei solchen Anliegen ungewöhnlich häufig der Fall, dafür zu weit weg wohnen und vorab verständlicherweise wissen müssen, ob sich die Anreise lohnt, können wir deine Interessen per e-mail oder telefonisch besprechen, sofern du bereit bist, dafür mein Honorar für e-mail- oder Telefonerziehung von 150 Euro vorab zu überweisen. Solltest du dann innerhalb von vier Wochen einen Termin bei mir wahrnehmen, wird dieser Betrag vollständig auf den Sessionpreis angerechnet.

Andere Möglichkeiten kann ich dir leider nicht anbieten – auch nicht ausnahmsweise. Wenn eine dieser Optionen in deinem Sinne ist, freue ich mich über deine Antwort.

Beste Grüße,
Undine

Blumenkind und Gothic-Diva

19. Juni 2014

Blumenkind

Frisch erholt aus dem Urlaub zurück gibt es ein paar Schnappschüsse in meinen Galerien … Ab Montag bin ich wieder im Studio anzutreffen und freue mich auf euch. :)

Gothic-Domina

Ein ganz normaler Job

28. Mai 2014

Der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen e.V. (BesD) und der Ratschlag Prostitution Hamburg laden ein:

Film, Sekt und Gespräche
zum INTERNATIONALEN HURENTAG
In der St.-Georg-Kirche in Hamburg
Am St. Georgskirchhof
Am Montag, 2. Juni 2014, 19 Uhr

38 Jahre Internationaler Hurentag

Am 2. Juni 1975, besetzten 150 Sexarbeiterinnen in Frankreich die Kirche Saint Nizier in Lyon und riefen einen Generalstreik aus. Vorausgegangen waren jahrelange Repressalien, Kontrollen und Polizeischikanen. Prostituierte mussten ihre Arbeit versteckt ausüben und waren Gewalttätern schutzlos ausgeliefert.

In einer Serie von Gewalttaten bildeten 2 Morde den schrecklichen Höhepunkt. Die Frauen fürchteten um ihr Leben. Sie schlossen sich zusammen und forderten gemeinsam Freiheit in ihrer Berufsausübung. Das war der Beginn eines Generalstreiks, der sich in wenigen Tagen über ganz Frankreich ausbreitete und schließlich mit Polizeigewalt zerschlagen wurde. Das erste Mal hatten Huren durch einen Arbeitskampf weltweit und solidarisch Aufsehen erregt. In vielen anderen Ländern kam es zu Sympathieerklärungen auch außerhalb des Prostitutionsmilieus.

Der 2. Juni wurde zum “Internationalen Hurentag” erklärt.

Ein ganz normaler Job

Unter diesem Motto wollen wir am 2. Juni den Internationalen Hurentag feiern. Denn seit den 70er Jahren ist viel passiert. Im vergangenen Jahr hat sich der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD) gegründet, der für die Rechte der Sexarbeiter_innen und die Verbesserungen der Lebens– und Arbeitsbedingungen in der Sexarbeit streitet. Denn noch immer ist Prostitution kein normaler Job.

Doch welcher ist das schon? Ob „Tatortreiniger“, „Krawattenverkäufer“ oder „Hure“ – jeder Beruf hat seine eigenen Besonderheiten. Wie kurios diese sein können, sehen wir in der Folge „Ganz normale Jobs“ der Kult-Serie „Der Tatortreiniger“.



In einem Gespräch mit

Katharina Marie Schubert (Schauspielerin),
Undine de Rivière (BesD),
Kai Voet van Vormizeele (CDU) und
Kersten Artus (Die Linke)

beleuchten wir die Normalität.

Moderation: Emilija Mitrovic (ver.di).

Veranstaltungsflyer zum Download
Offizieller Veranstaltungs-Link auf der Homepage des BesD

Zeitgleich findet bei Madonna e.V. in Bochum eine ähnliche Veranstaltung statt (Link).

Das geht uns alle an – Freiheit für Vielfalt

10. April 2014

Einer Hamburger SMerin wurde – nachdem ihrem kirchlichen Arbeitgeber Fotos von ihr, auf welchen sie in spielerischer Fesselung zu sehen ist, zugespielt wurden, von der Arbeit freigestellt und nach anwaltlicher Anfrage auf eine andere Station strafversetzt. Jetzt benötigt sie unsere Unterstützung.

Nachstehende Erklärung wurde von Matthias T.J. Grimme zur Verfügung gestellt:

Aus gutem Grund gibt es in Deutschland diverse Gesetze zum Schutz der Privatsphäre sowie das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung.

Im Februar ist nun einer guten Freundin von uns das Unglaubliche passiert: Sie wurde von ihrem Arbeitgeber freigestellt, weil dieser private Fotos zugespielt bekommen hat. Ihr wurde daraufhin unverzüglich geraten, sich krankschreiben (!) zu lassen und ein vorzeitiges Vertragsende wurde ihr nahegelegt.

Was war passiert?
Sie hatte auf ihrem privaten Account in einem sozialen Netzwerk, nur für ihre Freunde sichtbar, einige Selbstportraits in spielerischer Fesselung online gestellt. Diese Bilder, die jemand unerlaubt heruntergeladen und verschickt hatte, kann man unter den unten stehenden Links abrufen. Die Folgen der beruflichen Rufschädigung sind nicht absehbar.

Der Arbeitgeber ist das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf, das sich folgende Werte auf die Fahne schreibt:
– Selbstbestimmung – Jeder Mensch soll über sein Leben selbst bestimmen können.
– Augenhöhe – Jeder Mensch soll gleichberechtigt am Leben teilhaben.
– Lebensfreude – Alle Menschen sollen voneinander lernen und miteinander wachsen.
– Buntheit – Unser Angebot soll dem Willen der Menschen gerecht werden.

Sollten diese Grundwerte nicht für alle gelten? Weiterlesen »