„Die Entführung“ von Maik

Ich bin seit langen Jahren in mehr oder minder kurzen oder langen Abständen Gast bei Lady Undine und Sie genießt, basierend auf allen mit Ihr gemachten Erfahrungen, mein grenzenloses Vertrauen. Eines möchte ich dem neugierigen Leser aber von vorn herein mit auf den Weg geben: aüßert keine Wünsche und vor allem Konsequenzen, denen ihr Euch nicht sicher seit Herr zu werden. Denn eines weiß ich aus eigener Erfahrung: es geht immer schlimmer als man es sich ausmalt, was keineswegs die Einfühlsamkeit und Kompetenz in allen Belangen von Undine in Frage stellen soll, ganz im Gegenteil. Mir ist niemand bekannt, der seine Leidenschaft mit einer derartigen Intensität lebt und ausspielt wie Undine. Gesagt sei nur, wer Wind bei Ihr sät, wird im Zweifelsfall Sturm bei Ihr ernten. Also obacht mit dem, was man sagt!

Bei einer voran gegangenen Session mit Undine Monate zuvor beschlossen wir, irgendwann einmal wenn die Zeit es zulassen würde, uns einer Entführungssession mit allen Facetten dieses Spiels und so realitätsnah wie irgend möglich zu widmen.

Da diese Session einen Ihrer besonderen Reize darin findet, nicht zu erfahren, wie sich was, wann und wo verhält, und vor allem weil das Unbekannte auch den Grundreiz erzeugt, beschloss Undine, einen Partner Ihrer Wahl mit ins Boot zu nehmen, der mir völlig unbekannt war und bleiben sollte … was meine Stimmung sehr anheizte.

Nach einem Termin, den alle Parteien nicht halten konnten, da die Abstimmung zu einer derartigen Session doch einiges an Vorbereitung mit sich bringt, war es dann endlich soweit. Der Termin stand, und die Zeit bis dorthin entwickelte sich für mich zur Hölle auf Erden.

Eigentlich bin ich ein sehr ausgewogener, selbstsicherer, nicht ängstlicher und schon gar nicht aus der Ruhe zu bringender Mensch, der schon ziemlich viel erlebt hat – glaubte ich zumindestens. Was folgte, war für mich eine ganz neue Erfahrung und Lehrstunde über mich selbst.

Der Tag begann ganz normal. Ich hatte zwar die Anweisung tags zuvor erhalten, mich um Punkt 12:45 Uhr am Hauptbahnhof einzufinden um dort via SMS oder Anruf neue Instruktionen entgegen zu nehmen. Aber das war im ersten Ansatz jetzt nicht wirklich so, als dasS ich mir schon anfing Gedanken zu machen.

Klar, man malt sich im Vorfeld vieles aus – wie könnte das Ganze ablaufen, was kommt da auf einen zu und noch so einiges mehr. Trotz einer ausgeprägten Phantasie von meiner Seite sollte ich verwundert sein, um wie viel mehr Einfallsreichtum in dieser Session beinhaltet sein würde. Ich glaubte auf jeden Fall nicht daran, einfach in die Fänge meiner Entführer zu gelangen. Was für eine Selbstüberschätzung, wie sich heraus stellen sollte! Aber der Reihe nach.

Ich fand mich also wie mir geheißen um Punkt 12:45 Uhr am Hauptbahnhof ein und erhielt auch prompt eine Anweisung per SMS, die da lautete, mir eine Fahrkarte zu lösen und mich in einen Zug um 13:02 Uhr zu setzen, der mich nach fünfzehnminütiger Fahrt an das andere Ende der Stadt brachte. Jede einlaufende SMS musste durch mich mit OK bestätigt werden. An vorgegebenen Bahnhof angekommen sollte ich nun nach neuer Anweisung in einen Bus umsteigen und bis zu einer definierten Haltestelle fahren. Ich weiß nicht warum, drehte mich nun aber doch mehrfach um, um zu sehen, ob ich nicht doch irgendein Gesicht entdecken könne, welches mir vielleicht schon am Hauptbahnhof aufgefallen wäre. Etwas paranoid wird man dann doch mit der Zeit.

Langsam begann in mir doch so etwas wie Unruhe hoch zu kommen. Die sich steigerte, als ich merkte, dass die Bushaltestelle, an der ich den Bus verlassen sollte, mitten in der Pampa lag und andere Fahrgäste etwas fragend guckten, was für mich klang wie, wollen sie hier wirklich raus, dass macht doch sonst niemand? Aber ich sollte ja nunmal hier aussteigen, und tat dies dann auch mit etwas gemischten Gefühlen.

Die Anweisung, die nun folgte, lautete, dass ich in einen Waldweg hineingehen sollte, und diesem auf jeden Fall bis zu einer Kiesgrube zu folgen hätte. Die Kiesgrube erreichend schlenderte ich langsam weiter, da mich keine weitere Instruktion erreichte.

Da sich von hinten ein Auto näherte, was mich anhand der Spuren auf dem Waldweg nicht weiter verwunderte, machte ich etwas Platz um das Fahrzeug vorbei zu lassen. Der Wagen passierte mich und machte ein paar Meter weiter eine Vollbremsung.

Was jetzt geschah ging alles rasend schnell.

Die Beifahrertür flog förmlich auf und heraus sprang Undine. Ich traute meinem Augen nicht – was ich in der Kürze der mir verbleibenden Zeit noch wahrnahm, war dass Sie einen langen schwarzen Ledermantel trug und dazu schwarze lange Lederstiefel. Zu mehr kam ich dann aber auch nicht mehr. Sie stürmte mit den Worten „So, mein Lieber, besser du wärst nicht hierher gekommen“ auf mich zu und eher ich noch irgendetwas denken oder geschweige hätte machen können, drückte Sie mir einen Bullentreiber oder auch Elektroschocker an den Hals und löste ihn aus.

Mir versagten die Beine und ich kam auf dem nassen Waldboden zum Sitzen. Erst jetzt nahm ich im Unterbewusstsein eine zweite Person war. Ich hörte Undine noch sagen „Wenn du Widerstand leistest oder unsere Anweisungen nicht befolgst, machst du weitere Bekanntschaft mit diesem Teil“ und Sie hielt mir den Viehtreiber erneut an den Hals. Noch war ich nicht in der Lage, irgendwelchen Widerstand zu leisten, hatte es aber auch nach der eben gemachten Erfahrung nicht zwingend vor. Noch auf dem Boden sitzend wurden mir jetzt die Augen verbunden und ich wurde auf meine etwas wackeligen Beine gestellt.

Ich hörte, wie der Kofferraum des Fahrzeuges geöffnet wurde und wurde in selbigen bugsiert. Zusammengekauert, ich bin halt 1,80 m groß, lag ich nun da. Mir wurden die Hände mit einem Strick gefesselt und diese dann an die Beine gebunden. Während dieser Zeit hielt mir eine der beiden Personen stets den Bullentreiber an den Hals. Zusätzlich legte man mir noch eine Handschelle um ein Gelenk, deren Bedeutung ich später erfahren sollte. Noch einen Sack über den Kopf und der Kofferraum schloss sich.

Die beiden Personen unterhielten sich außerhalb des Fahrzeuges kurz miteinander, den Wortlaut konnte ich nicht verstehen, nur das es sich bei der zweiten Person ebenfalls um eine Dame handelte, was die Klangfarbe hergab.

Die Damen stiegen ein, drehten die Musik auf, und wir setzten uns in Bewegung. Das Zeitgefühl im Kofferraum geht einem recht schnell verloren, zumal jetzt auf einmal doch mehr Unsicherheit in mir hoch kam, und die Damen auch noch einen Zwischenstopp einlegten und das Auto verließen. Die Fahrt ging weiter, und irgendwann erreichten die Damen Ihr Ziel. Es irritierte mich etwas, denn dort wo wir hielten, war es keinesfalls unbewohnt. Es bestand ein reger PKW-Verkehr und auch Stimmen waren zu hören.

Der Kofferraum wurde geöffnet und mir wurde der Sack vom Kopf entfernt. Ebenfalls erlöste man mich von dem Strick an Händen und Beinen. Nun rastete die zweite Hälfte der Handschelle um mein anderes Gelenk. Immer noch ohne Sicht durch die verbundenen Augen zog man mir die Kapuze meines Sweatshirts weit über das Gesicht, so das die Augenbinde nicht wirklich zu sehen war, und zog die Kapuze mittels ihrer Bänder fest zu.

Aus dem Kofferraum gezerrt griff eine der beiden die Handschellen und ich musste Ihr blind einen Weg entlang folgen. Anhand der Kommentare der zweiten Dame, welche nicht an Undine gerichtet waren, konnte ich feststellen, dass die Szenerie der ansässigen Bevölkerung nicht entgangen war. Was aber, wie es den Anschein hatte, nur die Passanten irritierte, nicht aber Undine und Ihre Partnerin.

Eine Tür wurde aufgeschlossen und ich wurde eine Stufe nach unten in einen Raum geführt. Die Wohnung, oder was immer es war, lag also auf jeden Fall tiefer als die Straße. Nachdem ich weitere Stufen nach unten gezerrt wurde, zog man mich in einen allem Anschein nach engen Raum. Meine Handschellen wurden mit einer wohl in der Wand verankerten, schweren Kette verbunden, und ich hörte ein Schloss einrasten.
In die Knie gedrückt hockte ich nun auf dem Boden. Die Maske wurde mir entfernt – sehen, wem ich da zu Füßen lag, konnte ich aber leider immer noch nicht, da man mir eine sehr grelle Taschenlampe genau auf das Gesicht gerichtet hielt.
Unter dem Gelächter der beiden Frauen wurde nun die Tür, welche im oberen Teil aus schwerem Holz und im unteren Teil aus einem massiven Drahteinsatz bestand (was es möglich machte, die Stiefel der beiden Frauen zu sehen) mit mehreren Schlössern verschlossen.

Nachdem die Taschenlampe erloschen war, wurde es stockdunkel in meinem Verließ. Ich hörte noch die satten Klänge der Stiefel auf dem Boden, als die Frauen sich entfernten. Wie lange ich nun so dort lag, vermag ich nicht zu sagen. Was ich aber sagen kann: meine Unruhe wuchs weiter.

Nach einer nicht zu definierenden Zeit wurde die Tür wieder entriegelt. Unter Nutzung der Taschenlampe wurden mir die Handschellen abgenommen und ich wurde auf die Beine gezerrt. Am Hals spürte ich einen mir mittlerweile vertrauten Gegenstand, und man versicherte mir sehr eindringlich, diesen seiner Nutzung zuzuführen, sollte ich nicht ganz genau das machen, was von mir erwartet wurde. Undine legte mir einen sehr strammen Knebel an, und unter Einsatz eines Stockes wurde ich aus meinem Verlies geführt, über drei Stufen hinweg hinein in einen Raum mit diversen Ausstattungsmerkmalen eines Dominastudios.

Erst jetzt war es mir vergönnt einen Blick auf meine zweite Entführerin zu werfen, die ich bis dato nicht kannte. Sie sah sehr schön aus und hatte markante Züge, die auf eine Art schließen ließen, in der Hemmungen oder Skrupel wohl eher Fremdwortcharakter hatten. Beide Frauen waren komplett in Leder (Korsett, BH, Rock und Stiefel) bekleidet und trugen Nylons. Undines hübsche Hände steckten dazu noch in schwarzen Lederhandschuhen.

Da stand ich nun, geknebelt vor zwei wunderschönen Frauen, die mich anwiesen, mich jetzt komplett zu entkleiden. Sie beobachteten die Szenerie unter dem Einbringen diverser, nicht gerade ermutigender Kommentare wie „Ob er weiß warum er hier ist?“ oder „Er hat keine Ahnung, worauf er sich da eingelassen hat“ – was ich jetzt auch langsam anfing zu glauben.

Nach dem ich nackt wie Gott mich schuf vor Ihnen stand, wurde ich auf alle viere heruntergedrückt. Und ab da prasselten aus allen Richtungen die Tritte der Damen auf meinen Körper ein. Oberarme, Waden, Oberschenkel, mein Arsch, die Rippenbögen, nichts wurde ausgelassen, was dazu führte, das ich mich nicht sehr lange halten konnte und umkippte. Dies schien den beiden gerade recht gekommen zu sein, denn neben sehr gezielten Tritten in die Oberschenkel und den seitlichen Oberkörper war es jetzt ebenfalls möglich, sich mit vollen Gewicht auf mich zu stellen. Während also die mir nach wie vor unbekannte Schöne es sich mit Ihrem Gesäß auf Brustkorb und Hals bequem gemacht hatte und mir dabei mit den Knien die Oberarmmuskeln massierte, stand Undine in voller Pracht auf meinen Oberschenkel und später auf meinem Oberkörper. Die Absätze der Stiefel wiesen einem deutlich die Schranken auf. In dieser Position ließ Sie es sich auch nicht nehmen, mir sehr gezielt Ihren Speichel aus stehender Position mehrfach ins Gesicht tropfen zu lassen.

Nachdem die Vorderseite meines Körpers wohl zu langweilig geworden schien, wurden mir an Hand und Fußgelenken sehr enge Manschetten angelegt. Ich wurde auf den Bauch gedreht und nun mit weit gespreizten Armen und Beinen auf dem Fußboden liegend sehr gestreckt zwischen vier Holzpfosten gefesselt.

Der Stiefel zwischen meinen Beinen verhieß nichts gutes und das Nächste was ich spürte war wie der Stiefel langsam meine Eier zwischen sich und dem Boden zu zerquetschen drohte.

Undine die über meinem Kopf stand sah Ihrer Partnerin mit Belustigung zu, bis Sie sich dazu entschloss, sich mit vollem Gewicht auf meine Schulterblätter zu stellen.
Nicht das der Druck und Schmerz den diese Prozedur im Oberkörper erzeugt schon genug wäre, so stellte sich nun auch Ihre Partnerin mit vollem Gewicht auf mich, allerdings auf die Oberschenkel.

Meine 63 Kilo Eigengewicht wurden unter den beiden Frauen förmlich zermahlen, so dass ich zuletzt nur noch ein wimmerndes Etwas war. Was die Damen sehr amüsierte, die mir gut zusprachen, indem Sie mir versicherten, dass das nur der Anfang war, und ich in kurzer Zeit darum betteln würde, wieder in mein Loch zurückkriechen zu dürfen.

Wieviel Wahrheit in dieser Aussage stecken sollte, wurde mir sehr schnell klar. Beide Frauen stiegen von mir ab, und als die unbekannte Schöne sich nun vor mich kniete, meinen Kopf in Ihre Hände nahm, hatte dies fast etwas mit Mitgefühl zu tun – dachte ich.

Was folgte, war alles andere als Mitgefühl. Sie quetschte meinen Kopf so zwischen Ihre Schenkel, dass es mir unmöglich war, diesen zu bewegen. Dann hörte ich nur noch verschwommen, wie Undine fragte, stechender oder beißender Schmerz? Die Antwort gab mein Schenkelschraubstock für mich, und hieß beißender Schmerz.

Was folgte, war ein sehr intensives, ohne Unterbrechung abgefeuertes Trommelfeuer mit der Hundepeitsche auf meinen handlichen Arsch. Meine durch den Knebel gebremsten, mit zunehmender Zeit lauter werdenden Schreie, hinein in die Schenkel meiner Kopffixierung, spornten Undine nur dazu an, die Härte in Ihren Schlägen zu steigern.

Irgendwann hörte das Sperrfeuer auf, und ich sank, nachdem sich die Umklammerung der Schenkel geöffnet hatte, nach Luft ringend mit dem Kopf zu Boden. Ich war ermattet und wollte, wie man mir prophezeit hatte, nur wieder zurück im mein Verlies.

Undine kam nun zu mir herum und sah mich an. Nun hörte ich Worte, die mir die Angst in die Glieder trieben.
Sie sagte: „Weißt Du, in den nächsten Minuten wird Dir klar werden, auf was Du Dich eingelassen hast. Bisher hattest Du es immer nur mit einer Vollblutsadistin zu tun. Diesmal mit sind es zwei, und die andere ist nicht minder sadistisch veranlagt wie ich. Was Du gleich spüren wirst. Und genau deshalb betreibe ich dieses Spiel auch nur mit Ihr. Sie wird dir nun den zweiten Teil, den stechenden Schmerz zufügen, wir wollen doch schließlich nicht, dass dir etwas entgeht.“

Noch bevor ich etwas hätte sagen können, legte Undine mir eine Decke über den Kopf und fixierte diese, indem Sie sich auf die Enden der Decke kniete und meinen Kopf zwischen Ihre Knie nahm.

Was folgte, war die Bekanntschaft mit einem Gummi überzogenen Rohstock. Ich bettelte und flehte, schrie was durch den Knebel ging, erfolglos. Bei einem meiner ausgestoßenen Wörter fragte meine Peinigerin, ob das ein zwischen uns vereinbartes Codewort sein. Undines Antwort war recht kurz: „Es gibt zwischen uns kein Codewort.“ Und somit ging es munter weiter.

Irgendwann gingen die Schläge zuende. Mir war alles egal. Ich wurde los gemacht und musste unter Tritten zurück die Treppe hinunter in mein Loch kriechen. Der Knebel wurde mir abgenommen und die Tür schloss sich hinter mir. Ich sackte zurück auf den Boden.

Durch die Anspannung, die nun langsam von mir wich, entkrampfte sich auch der Rest meines Körpers, was dazu führte, dass ich unter einem erhöhten Harndrang litt. Man hatte mir für diesen Fall einen Eimer mit ins Loch gestellt, welchen ich unter einem gewissen Gefühl der Demütigung nutzen musste.

Ebenfalls verspürte ich einen unsagbaren Durst. Meine Kehle war durch die viele Schreierei völlig trocken. Auch hierfür war, so ich mich dazu erniedrigen ließ, gesorgt. In einer Ecke des sehr kleinen Raumes stand ein Hundenapf mit Wasser, aus dem ich Wohl oder Übel trank.

Ich war sehr kleinlaut geworden und saß zusammen gekauert am Boden meiner Zelle. Bei jedem Geräusch der Stiefel, die an mein in der Dunkelheit sensibilisiertes Ohr drangen zuckte es in meinem Körper. Die Damen schienen dies zu wissen und machte sich so dann und wann einen Spaß daraus, vor die Zellentür zu kommen, so dass ich Ihre Stiefel im Licht der Taschenlampe sehen konnte, und gegen die Tür zu treten.

Zeit war in meinem Kopf schon längst kein zu definierendes Thema mehr. Die Angst vor dem, was noch kommen konnte, beherrschte mich allerdings um so mehr.

Die Angst war, wie sich heraus stellen sollte, auch nicht unbegründet.

Irgendwann konnte ich flüsternde Stimmen hören, ohne jedoch die sich dahinter verbergenden Worte zu verstehen. Die harten, vom Boden reflektierten Geräusche der Schritte Ihrer Stiefel ließen mir die Gänsehaut über den Körper wandern. Und dann sah ich Ihre Beine vor meiner Zellentür und hörte wie die Schlösser der Tür geöffnet wurden. Mit wiederum gezielten Tritten wurde ich auf allen Vieren zurück in Richtung des Studios dirigiert.

Was ich sah, war nicht viel, aber das bisschen was sich dort zwischen den Pfosten, an denen ich schon einmal angekettet lag, verändert hatte, war für mich die Höchststrafe, da ich mir sicher war zu wissen, was die Frauen mit mir vor hatten.

Undine sah mich an und sagte nur, „Ich habe Dich gewarnt vor diesem Spiel. Du wirst diesen Tag, an dem du zur falschen Zeit am falschen Ort warst, nie vergessen.“

Was mich derart in Panik versetzte, ohne das bisher jemand Hand an mich gelegt hatte, war ein großes Handtuch, das zwischen den Pfosten mittig am Boden lag, und ein am oberen Ende des Handtuchs befindliches Kopfkissen.

Zum Verständnis des Lesers, und auch um dem Eindruck vorzubeugen, dass nun etwas „wirklich“ gegen meinen Willen geschah, eine kurze Erklärung, warum mich dieser Anblick so in Panik versetzte.

Bedingt durch ein traumatisches Erlebnis in meiner Vergangenheit habe ich panische Angst vor Atemreduktionsspielen. Undine weiß um mein Trauma und meine Panik. Sie ist die einzige, ich schrieb dies schon einleitend, zu der ich uneingeschränktes Vertrauen habe und die somit auch in diese Richtung spielen darf, und das betone ich hiermit. Dies Spiel ist für mich die Höchststrafe und ich finde auch keine Erklärung warum ich es nicht aus meinem Leben einfach verbanne.

Ich kniete nun vor beiden Frauen und war nicht wirklich mehr in der Lage mich zu rühren. Ich wurde von beiden auf den Rücken gedreht und Undine gab die Anweisung an Ihre Partnerin die Fesselung so kurz und stramm als möglich zu halten, wissend darum, wie meine Gegenwehr ausfallen würde.

Außer dem Gedanken, was jetzt gleich mit mir passieren würde, bedarf es nicht mehr viel, um mich in wilde Panik und Verzweiflung zu versetzten. Ich sah in zwei leuchtende Augen im wunderschönen Gesicht von Undine, für die das Wissen um mein Grundgefühl und das, was in diesem Moment in mir vorgeht, eine absolute Massage Ihrer sadistischen Ader darstellt.

An meinem linken Ohr verspürte ich nun den warmen Atem meiner unbekannten Schönen die in sanften Tönen meine Panik noch weiter steigerte. Worte wie „Atme, so lange du noch kannst“ oder „Wir werden dich ganz langsam durch die Hölle schicken“ braucht kein Mensch, der soweiso schon mit den Nerven am Ende ist und die Hölle längst erkannt hat.

Zu diesen Worten gesellten sich nun Undines Hände, die sich in Leder gehüllt langsam um Mund und Nase schlossen.
Erst sanft und kurz dann immer fester und länger. Beide Frauen guckten mir dabei mit einem breiten Grinsen die ganze Zeit ins Gesicht und erfreuten sich an der in mir wütenden Panik, die nicht zu übersehen war.
Ich verkrallte mich in den Ketten und versuchte meiner selbst Herr zu werden, vergeblich.

Die Unbekannte wandte sich von mir ab und nahm im Bereich meines Unterbauches auf mir Platz, was die Atmung nicht wirklich förderlich beeinflusst. Sie machte Ihre schönen Beine lang und fixierte mit Ihren Füßen und Unterschenkeln meinen Kopf. Ich war derart mit mir und meinem Unterbewusstsein beschäftigt, welches einen wahren Krieg ausfocht, dass ich nicht merkte, als Undine Ihre Hände von mir löste und im selben Moment meinen Kopf unter Ihrem durch den Ledderock bedeckten Gesäß begrub. Sie nahm fest auf mir Platz.

Jeder normal tickende Mensch, was nicht heißen soll, dass ich nicht normal ticke, würde jetzt sagen, na und wenn schon. Nicht so ich. Meine Panik kannte jetzt keine Grenzen mehr und ich zerrte nach Leibeskraft an den Fesseln, was sowohl Undine als auch Ihre Partnerin Mühe kostete sich in Position zu halten. Irgendwie schaffte ich es, den Kopf ein wenig zur Seite zu drehen, und wenn auch durch den Druck zweier Frauen auf mir die Luft immer noch arg begrenzt war, so war da doch wenigstens ein wenig dieses kostbaren Gemisches namens Luft zu bekommen. Mein Zittern und Flehen animierte Undine aber trotzdem nicht, von Ihrer Position abzuweichen oder von mir aufzustehen. Sie ließ mich eine Zeit in dieser nicht wirklich guten und angenehmen Position zappeln, wohl auch wissend dass das Leder Ihres Rockes bei heftiger werdender Atmung meinerseits sich höchsten negativ für mich auswirken würde, da sich dann das Leder vor meinen Mund und die Nase zieht. Mein panischer Widerstand, den ich versuchte aufzubauen, brachte mir von beiden Seiten nur Gelächter ein.

Ich war den Tränen nah, die Verzweiflung hatte längst gesiegt.

Auch der Moment, als sich beide Frauen von mir erhoben, brachte zunächst keine Entspannung, und ich brauchte eine Zeit, um unter den Händen von Undine wieder ins reale Leben zurück zu finden.

Es sei noch einmal klar gesagt, auch wenn es für mich die Hölle ist, es geschah nicht gegen meinen Willen und Undine ist eine wahre Meisterin im Abstecken der Möglichkeiten und Grenzen und weiß sehr genau, wann mit was Schluss ist.

Nach einer Zeit der Besinnung wurde ich losgemacht und in krabbelnder Haltung wieder zurück in den Kerker gebracht, wo bereits mein Zeug lag. Die Tür wurde verriegelt und ich wurde aufgefordert mich anzukleiden.

Auf allen Vieren ging es dann ein letztes Mal zurück ins Studio. Undine setzte sich in einen Stuhl, nahm meinen Kopf in Ihren Schoß und streichelte mich sanft. Sie offenbarte mir den Namen Ihrer Partnerin, welche Lady Tanja heißt.

Ich wurde von Ihr in die Freiheit entlassen, ohne zu wissen wo ich bin und mit der Bitte mich per SMS zu melden, wenn ich zuhause angekommen bin.

Abschließend bleibt mir zu sagen, dass es wohl eine der schönsten Sessions, vor allem aber mental eines der extremsten Erlebnisse war. Die Kombination einer Undine und Lady Tanja ist ein Erlebnis der Extraklasse. Nicht nur, dass man auf zwei wunderschöne Frauen trifft, man trifft vor allem auf Ladys, die es verstehen eine Session mit Einfühlsamkeit sowie grausamer Konsequenz und ausgeprägtem Sadismus zu inszenieren. Das Erlebte war und ist erste Güte in Sachen Realitätsbezogenheit, und ich freue mich darauf, mehr davon zu erleben.

Mein Dank geht an Undine, die ich sehr schätze, und meine wie ich sagte unbekannte Schöne mit dem Namen Tanja. Ihr Beide habt einen Nachmittag zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

Tanjas Website: www.lady-tanja-hamburg.de

Tags: , , , ,

4 Kommentare zu “„Die Entführung“ von Maik”

  1. Andy sagt:

    That is an absolutely amazing story! Thanks for sharing.

  2. Gilmore sagt:

    hui….das war für mich als Leser eine ganz schön spannende Achterbahnfahrt die ich so nicht erleben möchte.
    Für meinen Geschmack etwas zu hart da ich kein masochist bin.
    Trotzdem habe ich mir auch schon mal eine Entführung vorgestellt in der ich gefesselt ausgeliefert bin und erst durch langsamen und langem Tease and Denial und einem ruiniertem Orgasmus gequält werde. Danach nochmal mit Orgasmus zwangsentsamt werde. Okay ist ein Kopfkino von mir, aber trotzdem hab ich das noch nie erlebt…. 🙂

    Klasse Bericht…Danke!!!

    P.S.: erstmal tiiiiief durchatmen…. 🙂

  3. Wido sagt:

    Hach… Mehr muss man dazu nicht sagen. 🙂

Kommentieren