Ein Brief von P.

Die gute Laune ist noch da. Ich ertappe mich immer wieder mit einem Lächeln im Gesicht. Nur hat sich das Kopfkino vom der kleinen Dorfleinwand auf Cinemascope-3d-DolbySourround-Format vergrössert. Bei langen Zugfahrten äusserst anregend. Aber: ich stehe immer noch ein wenig neben mir. Nichtsdestotrotz wird mir nun ein wenig klarer, was meine Neigungen betrifft. Ich habe einiges gelernt an diesem Abend und danke Dir dafür.

Ich hätte nicht gedacht, dass das Gesamt-Setting mich beeindrucken würde. Du, Deine Präsenz, Deine Stimme, Deine Hände, die Seile, das Rundherum.

Ich kann mich grundsätzlich nur sehr schwer von meinen Gedanken trennen. Und komme Tage danach zum Schluss, dass ich die ganze Zeit gar nichts gedacht habe. Komplett weg. Einfach fallengelassen. Wow. Das ist mir – so einfach – noch nie passiert.

Um in ein paar Details zu gehen. Das Fliegen war sensationell. Als Du mir zudem den kleinen Schubs gegeben hast, hat es kurz Klick gemacht und die Zeit ist stehengeblieben. Das Gefühl mit den Klammern war großartig. Irgendwie fühle ich das immer noch. Dass ich eine gewisse anale Affinität habe, wusste ich schon. Aber dass es beim „Einreiten“ (nochmal: Klick – als Du das gesagt hast) so grandios wird, hätte ich nicht erwartet. Ich stehe (wohl) auf kleine Gemeinheiten.

Das Finale war umwerfend. Die Fesselung + Sinnesentzug + Reizung anderer Sinne (oh dieser Geruch, oh dieser Geschmack!) + exponentielle Steigerung = Kernschmelze. Gehirn weg. Ich habe dabei das Lecken verplant, aber das lässt sich vielleicht ein anderes Mal „trainieren“. =)

So. Jetzt gehen mir die Adjektive aus. Doch. Eins hab ich noch. Perfekt.

Übrigens hat der Abend doch (neben den geistigen) auch kleine körperliche Spuren hinterlassen, aber die roten Striemen an den Oberarmen trage ich gern. =)

Ich denke, wir sehen uns bald wieder. Dann mit Sushi als Vorspeise – falls Du magst.

Beste Grüße
P.

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