Forced Bi

Eine beliebte Phantasie, die mir immer wieder angetragen wird, ist das Spiel mit einem zweiten Mann. Von der Herrin gezwungen zu werden, einen anderen Sklaven oder auch einen dominanten Assistenten oral verwöhnen zu „müssen“, kurbelt bei vielen submissiven Männern das Kopfkino an, selbst wenn sie sich eigentlich nicht als bisexuell definieren. Andere finden den Gedanken an Bi-Spiele einfach erregend und brauchen nur einen kleinen Schubs von aussen, um sich zu trauen, diese Träume auch in die Realität umzusetzen.

Mit solchen Interessen stößt man bei mir auf offene Ohren. Dass viele Männer das Treiben zweier Frauen anregend finden, ist allgemein bekannt – umgekehrt kommt das allerdings ganz genauso vor. Ich gebe zu: in mir steckt eine Voyeurin, und wenn das ganze dann noch als privater Porno nach meiner Regie abläuft, dann erfreut mich das gleich doppelt.

Da die Umsetzung entsprechender Anfragen leider immer mal wieder an der Logistik oder an unerwarteten Kosten scheitert, gibt es hier eine Zusammenfassung der Möglichkeiten für Bi-Orgien, Cuckold-Szenarien, Glory Hole-Erlebnisse, Forced Bi und so weiter.

Session mit zwei Gästen

Das ist die Variante, die wohl den meisten im Kopf herumschwirrt: Man kann doch einfach zwei Gespielen im Studio aufeinander loslassen, entweder unter der Leitung einer einzelnen aktiven Dame, oder als Crossover zweier parallel ablaufender Sessions dann zu viert. Im Prinzip ja. Aber.

Zum einen wollen die meisten unserer lieben Kunden ihr Spiel entweder jetzt gleich oder nächste Woche Dienstag gegen 15:00 Uhr. Dummerweise stapeln sich die Bi-Interessenten aber nicht in unserem Besenschrank, sondern wollen zwei Stunden später „jetzt gleich“ oder Mittwoch um eins. Und wenn man dann tatsächlich mal zwei auf denselben Termin festnageln kann, taucht garantiert einer davon nicht auf. Was besonders ärgerlich ist, wenn dadurch dann gleich zwei Leute versetzt werden.

Zum anderen wollen nahezu alle Jungs dasselbe – nämlich blasen müssen, vielleicht noch festgeschnallt ihren süßen Hintern hinhalten. Umgekehrt gibt es aber kaum Interessenten, die unter meiner Anleitung auf Kommando dabei die aktive Rolle einnehmen können, die auf gut deutsch zuverlässig „einen hochkriegen“. Und da zudem die Anzahl derjenigen, die auf jung, gut gebaut und standfest stehen, die Anzahl derer weit übersteigt, die jung, gut gebaut und standfest sind, ist die Sache wirklich nicht ganz so einfach, wie sie scheint.

Wenn du also selbst tageslichttauglich, auf Anweisung auch bei einem Mann sexuell aktiv, bezüglich des gespielten Szenarios wenig festgelegt, zeitlich tagsüber flexibel, von mir einigermaßen kurzfristig kontaktierbar und zuverlässig bist, dann ist es grundsätzlich möglich, eine solche Zusammenführung von Gästen meist innerhalb von ein paar Wochen zu arrangieren. Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, sollte eine der beiden anderen Optionen wählen. Und trotz bester Planung kann es immer vorkommen, dass eine der Parteien mich und meinen verbleibenden Gast versetzt oder kurzfristig absagt – bei Neuinteressenten versuche ich, dem mittels einer Anzahlung entgegenzuwirken.

Kosten: Mein übliches Honorar ab einer halben Stunde, pro Gast. Meist verlängere ich solche Sessions ein wenig nach meinem Ermessen und spiele auch mal abwechselnd mit einem, während der andere gefesselt oder weggesperrt zuschauen muss. Bei einem Intermezzo zu viert im Rahmen zweier parallel laufender Sessions fällt das ganz normale Honorar der jeweiligen Dame für ihren jeweiligen Gespielen an.

Gemeinsamer Besuch eines Pornokinos

Ich liebe Pornokinos. Das meist schmuddelig-verdorbene Ambiente ist eine willkommene Abwechslung zu stilvollen Studioräumen. Ich stehe auf Pornos, mag die testosterongeschwängerte Atmosphäre, und der Geruch nach Desinfektionsmittel und Sperma erinnert mich sentimental an meine Peepshow-Anfänge in den Neunzigern. Hier finden sich häufig Männer, die zumindest bereit sind, ihr Gemächt für Blasübungen durch ein Glory Hole zur Verfügung zu stellen. Zu mehr kommt es selten, aber gepaart mit einem Rundgang (oder „Rundkriechen“) an Halsband und Leine durch ein Labyrinth aus Kinoräumen und Einzelkabinen kann das schon ganz schön aufregend sein. Diese Option eignet sich für Interessenten, die sich eine gewisse Öffentlichkeit vorstellen und mit dem Risiko leben können, dass sich manchmal, glücklicherweise selten, auch mal nichts zu dritt ergibt.

Kosten: Mein übliches Honorar ab zwei Stunden, plus Taxi von St. Georg nach St. Pauli, plus Kino-Eintritt für zwei.

Ein professioneller Assistent

Genau wie man mich als weibliche Erotikdienstleisterin buchen kann, um sexuelle Phantasien umzusetzen, so gibt es auch männliche Profis, die sich ganz auf die Wünsche ihres Gastes einstellen. Wer ein maßgeschneidertes Szenario erleben möchte, fährt mit dieser Lösung am besten. Auch Cuckolds mache ich so am liebsten glücklich, da ich mir sicher sein kann, dass die Chemie zwischen mir und dem „Bull“ perfekt passt. Termine sind mit ein wenig Vorlauf nach deinen Bedürfnissen enttäuschungssicher zu arrangieren. Diese Variante ist also das Rundum-Sorglos-Paket.

Kosten: Mein übliches Honorar ab einer halben Stunde plus das Honorar meines Kollegen, meist 100 – 150 Euro für eine Assistenz von bis zu einer Stunde. Dieses Zusatzhonorar ist grundsätzlich als Anzahlung zu leisten.

Und nun … lasst die Orgien beginnen! 🙂

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10 Kommentare zu “Forced Bi”

  1. Fotoassistent sagt:

    Hallo Undine,

    danke für Deine hilfreichen Kommentare zu diesem Thema. Über die erste Variante hatte ich selbst schon des Öfteren sinniert, sie dann aber – auch aus den von Dir genannten Gründen – wieder verworfen.

    Die zweite Variante würde mich vor allem wegen der öffentlichen Präsentation reizen – ich stehe ja auch auf so etwas. Aber die Unsicherheit, dass es vielleicht doch nicht „zum Äußersten“ kommt, lässt mich doch zögern.

    Deshalb glaube ich, dass ich erst einmal auf das letztgenannte Angebot zurückkommen werde – das ist nämlich genau das, was mir immer schon mal vorschwebte…

  2. Andy sagt:

    Hallo Lady Undine,

    ein ungemein spannendes Thema, welches ich auch schon mal erleben durfte. Obwohl eigentlich nicht bisexuell oder homosexuell veranlagt, wurde ich während einer TV-Session zu einem bestimmten Zeitpunkt (den die Herrin sicher mit einem „Hintergedanken“ und hervorragendem Timing gekonnt auf den Siedepunkt brachte) gefragt, ob ich einem Sklaven „dienen“ wollte, der im Nebenzimmer war, was ich spontan beJAhte. Ich tat Dinge, die ich mir bis zu dem Zeitpunkt nicht vorstellen konnte, es war eine
    für mich sehr spannende und tolle Erfahrung, das schönste war sicher, etwas getan zu haben, was wohl in mir schlummerte, das aber von der Herrin rausgekitzelt wurde, ohne daß da je darüber gesprochen wurde. Und dann erst noch in „voller Montur“, sprich Lackminikleid, weissen halterlosen und Plateau Lack Heels, Perrücke usw usw. War ganz toll, würde ich wieder mal tun, aber die Gelegenheit ergab sich bisher nicht.

    Gerne hätte ich mich ja für das sehr verlockende Angebot gemeldet, auch mal als „aktiver“ dieses Spiel zu erleben, aber die 800 KM 🙁 🙁 🙁

    Aber ich finde es toll, daß Sie dieses Thema hier im BLOG angesprochen haben.

    Viele Grüße

    Andy

  3. Fotoassistent sagt:

    Hallo Andy,

    schade, dass Du so weit weg wohnst. Der Beschreibung Deiner TV-Session nach hätte ich mir ein Spiel mit Dir zu dritt gut vorstellen können…

    Grüße,
    Fotoassistent

    • Andy sagt:

      Hallo Fotoassistent,

      nur zu – quäl´du mich auch noch 🙁 Ja, leider lebe ich quasi am „anderen Ende der Repuplik“ – und für einen Trip nach Hamburg müssen leider mehrere Parameter passen, was leider nicht so einfach ist 🙁

      Daher ist denke ich der „professionelle Assistent“ sicher eine Option – wenngleich der Kick des Spontanen vielleicht etwas fehlt, es aber sicher andere Vorteile hat !!

      Viel Spass !

      LG Andy

  4. Da Rico sagt:

    Oh wie das stimmt. Wir Männer haben die Fantasien weil es uns anmacht! Viele trauen sich nicht darüber zu reden und es zu machen…da sie Angst haben als Schwul dargestellt zu werden! Absoluter blödsinn…man genießt einfach sein sexleben

  5. chris sagt:

    sehr interessante, ich würde das auch sehr gerne mal erleben. Gibt es die letzte Möglichkeit in HH noch?

  6. marko sagt:

    Hallo sehr interessanter artikel!
    ich muss gestehen dass mich der dominante part sehr interessiert und mir vorstellen könnte gemeinsam mit ihnen bläser glücklich zu machen. LG Marko

    Ps: falls dies noch möglich ist

  7. Jens sagt:

    Zum Honorar eine Frage: Wenn man sich sein „Opfer“ für eine Stunde mitbringt bzw. sich unter Deiner Anleitung trifft, zahlen beide die volle Stunde?
    LG J

    • Undine sagt:

      Wenn ihr beide euch beide terminlich und inhaltlich selbst miteinander koordiniert und wir auch nur ein Vorgespräch zusammen führen, dann kann ich euch dieselben Konditionen anbieten wie einem Paar, das wäre günstiger. Schreib mir gern mal eine e-mail mit euren Interessen und Vorstellungen.

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