Archiv für die Kategorie ‘Einsteiger-Tipps’

Tutorial: Spanking, Spaß und Spuren

Dienstag, 28. Juni 2011

Was bedeutet eigentlich “Aufwärmen” bei Flagellationsspielen (Flagellation = Schlagen, von lat. flagellum = Geissel). Warum genau wärmen wir auf – oder lassen es aus bestimmten Gründen? Wie baue ich eine klassische Spanking-Session auf? Welche verschiedenen Motivationen treiben Flagellanten an, und wie setze ich bestimmte Ziele um? (weiterlesen…)

Ein Brief an aktive Einsteiger

Donnerstag, 9. September 2010

Gestern erreichte mich die Anfrage eines aktiv-dominanten Interessenten, der bisher erst eine Studio-Erfahrung bei einer passiven Dame gemacht hatte und davon wohl etwas enttäuscht war. Aufgrund eigener Unsicherheiten habe er das Geschehen nicht wirklich genießen können, wolle nun aber mit mir einen neuen Versuch wagen.

Dann beschrieb er seine Phantasien als ein klassisches Szenario um Lust, Scham und “Bestrafung der Sklavin” mit dem Rohrstock.

Meine Antworten sind in solchen Fällen einander immer recht ähnlich, daher möchte ich die gestrige hier einmal veröffentlichen: (weiterlesen…)

Barrierefreies Dominastudio

Freitag, 3. September 2010

Anlässlich einer spannenden Begegnung heute mit einem rollstuhlfahrenden Gast (nicht der erste in unseren Räumen in der Brennerstraße) hier meine Sicht zum Thema BDSM und Körperbehinderung.

Vorweg: Ja, es ist wirklich okay für mich, mit Leuten zu spielen, die körperlich behindert sind. Es gibt in meinem Bekanntenkreis zwei rollstuhlfahrende SMerinnen, eine Sexualberaterin und eine Sexualbegleiterin, ebenfalls beide pervers, daher wird das Thema immer mal wieder diskutiert. Einige meiner besten Freunde (und für mich schließen Freundschaft und Sex einander nicht aus) sind schwerbehindert bzw. chronisch krank. Ich habe und hatte in meiner professionellen Karriere verschiedene Gäste mit Behinderung, und es war bisher nie ein Problem.

Ich mag Menschen. Ich bin ein Sex-Geek, das heisst, dass ich Sexualität in allen Facetten in Theorie und Praxis unglaublich spannend finde. Ich lasse mich gern ein auf die Phantasien und die Realitäten meines Gegenübers, dazu gehören Rahmenbedinungen wie emotionale Tabus genauso wie körperliche Einschränkungen. Ich habe kein “Programm”, was ich abspule, und nachdem jede Session ohnehin eine Maßanfertigung ist, ist es für mich nicht wichtig, ob ein spezieller Wunsch auf einer besonders verbogenen Gehirnwindung oder besonders verbogenen Beinen beruht. ;) (weiterlesen…)

Tutorial: Schwanzbondage

Samstag, 14. August 2010

Die Basis für CBT (Penis- und Hoden-”Folter”) aller Art: Eine sichere Bondage. Für ernstzunehmendes Ballbusting (Tritte) oder mehr als angedeutete Schläge im männlichen Genitalbereich ist eine Bondage mindestens des Hodensacks sogar eine wichtige Sicherheitsmaßnahme, da so das Risiko für ein Verdrehen der Samenleiter oder eine Verlagerung der Hoden in den Bauchraum minimiert wird.

Auch bei autoerotischer Betätigung (das ist das, was du tust, während du dir ausmalst, was deine Lieblingssadistin wohl beim nächsten Besuch mit dir anstellen könnte) ist eine solche Bondage eine feine Sache, daher ist diese Anleitung nicht nur für Kolleginnen interessant. (weiterlesen…)

Emotionale Nachsorge

Samstag, 17. Juli 2010

Die Versorgung körperlicher Blessuren nach einer BDSM-Session habe ich im ersten Nachsorge-Artikel des Bizarr-Paysex-Ratgebers behandelt. Hier soll es nun um den Umgang mit Nachwirkungen emotionaler Art gehen.

BDSM wirkt für viele Menschen tief in der Psyche und kann unerwartete, mitunter schwer zu kontrollierende Gefühle auslösen. Das ist grundsätzlich kein Grund zur Beunruhigung, solange der richtige Umgang mit der Situation dazu führt, dass sich die Gefühlslage der Beteiligten früher oder später auch wieder normalisiert. Auch Tage nach einer Session kann es noch zu Gefühlsschwankungen kommen – von einer milden Form von Größenwahn (“Nach dem, was ich da überstanden habe, kann mir nichts mehr passieren, ich bin unzerstörbar!”) bis hin zu plötzlichen Schüben depressiver Verstimmung.

Aber der Reihe nach: (weiterlesen…)