Posts mit dem Tag ‘Anal’

„Besuch in der Kunsthalle“ von Kunstliebhaber

Montag, 11. April 2011

Nachdem ich schon seit längerem aus zeitlichen Gründen Undine nicht mehr besucht hatte, wollte ich diesmal den Nachmittag ausgiebig genießen und vereinbarte deshalb bereits Wochen vorher einen 5-Stunden-Termin im Orientzimmer. Per Mail klärten wir schon vorab den Ablauf, so dass unser Spiel direkt mit meiner Ankunft begann. Hier mein Bericht:

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Monolog einer Gouvernante

Mittwoch, 23. Juni 2010

Junger Mann!

Das darf ja wohl nicht wahr sein. Gerade habe ich die Post Ihrer Eltern sortiert, und was finde ich? Schon wieder einen Brief Ihrer Schule. Diesmal haben Sie sich gleich mit der Direktorin angelegt: „Frechheiten und Widerworte“, stand da zu lesen. Ja ist es denn zu fassen? Ist es wirklich nötig, dass Sie Ihren Eltern so viel Kummer machen? Machen Sie sich auf ein Donnerwetter Ihres Herrn Vaters gefasst, wenn die beiden aus dem Ausland zurück sind! Ein Diplomatensohn, aus bestem Hause, und dann ein solches Benehmen. Manchmal frage ich mich, ob Sie noch ganz gesund sind im Kopf!? (mehr …)

Nachsorge

Freitag, 14. Mai 2010

Die Session ist vorüber … Zeit, deine Wunden zu lecken.

Kurz vorweg: Selbstverständlich hinterlässt nicht jeder Besuch bei einem BDSM-Profi Blessuren. Schmerzspiele sind nur ein kleiner Bereich des bunten Gartens unserer Perversionen, und selbst von eingefleischten Masochisten werden sichtbare Spuren als eines der häufigsten Tabus genannt. Eine erfahrene Lady kennt zahlreiche Praktiken, Varianten und Tricks, um Blessuren zu minimieren oder ganz auszuschließen.

Solltest du zu denjenigen Passiven gehören, für die Spuren kein Problem sind, und vor allem, wenn du heftigere Formen von BDSM magst, kann es nötig sein, zum Schutz deiner Gesundheit etwas Nachsorge zu betreiben. Und auch Praktiken, die auf den ersten Blick harmlos scheinen, können Nebenwirkungen haben, die mit der richtigen Pflege deutlich schneller vegessen sind.

Im folgenden habe ich einige Nachwirkungen von BDSM-Sessions und ihre Behandlung aufgeführt. Wir immer erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und freue ich mich über Ergänzungen. (mehr …)

Sing, Vögelchen!

Freitag, 26. Februar 2010

Eine Geschichte von Undine, nach einer wahren Begebenheit.
Erstabdruck in den Schlagzeilen Vol. 101 (2009)

Der junge Mann auf dem Stuhl vor mir schaut ein wenig müde – ich habe ihn gerade, mitten in der Nacht, von zwei kräftigen Kerlen aus seinem Bett zerren, hierher in diesen Raum verschleppen und an den Stuhl fesseln lassen – aber er grinst mich an. Grinst. Mich. An. Und fängt sich eine. Seine Wange färbt sich rosig.
Ich öffne meinen Aktenkoffer. Lege eine Reihe von Dingen auf den Tisch zwischen uns. Eine Rolle Mülltüten mit jeweils dreißig Litern Fassungsvermögen. Ein Viehtreiber, Modell „Classic“, keines der freundlichen Geräte nach den neuen Tierschutzrichtlinien. Ein Hunderterpack Kanülen, 0,8mm, Gewebe-Klebeband, ein Springmesser, eine handliche Lötlampe.
Das hier wird nicht schön werden.

Der junge Mann auf dem Stuhl vor mir hat ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das einzig und allein dem Zweck dient, seinem Träger von mir entrissen zu werden. (mehr …)