Posts mit dem Tag ‘BDSM’

Topspace und Kontrollverlust

Sonntag, 17. Oktober 2010

“Subspace”, “Fliegen”, die Trance des Passiven innerhalb eines BDSM-Spiels ist ein bekanntes und oft angestrebtes Phänomen. Der kritische Verstand ist dabei abgeschaltet oder wird nur noch als im Hintergrund mitlaufender Protokollant wahrgenommen, der Passive gibt sich ganz seinen Emotionen hin.

Weniger bekannt ist das Phänomen des “Topspace” – ein ähnlich animalischer Rauschzustand des Aktiven. Aber ist das nicht gefährlich? Wer hat denn die Kontrolle über die Situation, wenn der dominant-sadistische Part es zulässt “auszuticken”? Das fragte kürzlich jemand in einem BDSM-Forum.

Meine Antwort las sich wie folgt: (weiterlesen…)

“Spanking Undine” von Dr. Spank

Samstag, 25. September 2010

Undine ist auf dieser Seite bisher hauptsächlich als “aktive” bekannt geworden. Ich wollte mal darauf hinweisen, das Undine auch “passiv” eine Frau ist, von der man sonst nur träumen kann. Mir als “aktivem” Liebhaber klassischer englischer Erziehung, Spanking, Caning etc. wird die Session mit Undine immer sehr positv in Erinnerung bleiben, derzeit trage ich mich mit dem Gedanken, meine ganze Altersvorsorge in sie zu investieren (grins). (weiterlesen…)

“Mein zweistündiges Treffen mit Undine” von Hoschi

Dienstag, 14. September 2010

Ich hatte zuerst per e-mail zu Undine Kontakt aufgenomen und ihr mein Interesse an Bondage mitgeteilt. Letzten Freitag rief ich sie an und wir vereinbarten einen Termin für Montag Nachmittag. Montag Mittag hab ich den Termin nochmal bestätigt.

Kurz vor drei stand ich vor der Tür vom Studio Rex und Undine öffnete mir. Wir besprachen noch kurz, was möglich ist und was nicht. Danach ging ich duschen.

Zuerst wurde ich erstmal genau begutachtet. Dabei stand ich im Fesselrahmen, Hände und Füße waren am Rahmen fixiert. Als sie fertig war, wurde mein Oberkörper mit einem Seil verschnürt, Harness heißt das glaube ich. Der Kleine wurde auch noch schön verschnürt. (weiterlesen…)

Ein Brief an aktive Einsteiger

Donnerstag, 9. September 2010

Gestern erreichte mich die Anfrage eines aktiv-dominanten Interessenten, der bisher erst eine Studio-Erfahrung bei einer passiven Dame gemacht hatte und davon wohl etwas enttäuscht war. Aufgrund eigener Unsicherheiten habe er das Geschehen nicht wirklich genießen können, wolle nun aber mit mir einen neuen Versuch wagen.

Dann beschrieb er seine Phantasien als ein klassisches Szenario um Lust, Scham und “Bestrafung der Sklavin” mit dem Rohrstock.

Meine Antworten sind in solchen Fällen einander immer recht ähnlich, daher möchte ich die gestrige hier einmal veröffentlichen: (weiterlesen…)

Barrierefreies Dominastudio

Freitag, 3. September 2010

Anlässlich einer spannenden Begegnung heute mit einem rollstuhlfahrenden Gast (nicht der erste in unseren Räumen in der Brennerstraße) hier meine Sicht zum Thema BDSM und Körperbehinderung.

Vorweg: Ja, es ist wirklich okay für mich, mit Leuten zu spielen, die körperlich behindert sind. Es gibt in meinem Bekanntenkreis zwei rollstuhlfahrende SMerinnen, eine Sexualberaterin und eine Sexualbegleiterin, ebenfalls beide pervers, daher wird das Thema immer mal wieder diskutiert. Einige meiner besten Freunde (und für mich schließen Freundschaft und Sex einander nicht aus) sind schwerbehindert bzw. chronisch krank. Ich habe und hatte in meiner professionellen Karriere verschiedene Gäste mit Behinderung, und es war bisher nie ein Problem.

Ich mag Menschen. Ich bin ein Sex-Geek, das heisst, dass ich Sexualität in allen Facetten in Theorie und Praxis unglaublich spannend finde. Ich lasse mich gern ein auf die Phantasien und die Realitäten meines Gegenübers, dazu gehören Rahmenbedinungen wie emotionale Tabus genauso wie körperliche Einschränkungen. Ich habe kein “Programm”, was ich abspule, und nachdem jede Session ohnehin eine Maßanfertigung ist, ist es für mich nicht wichtig, ob ein spezieller Wunsch auf einer besonders verbogenen Gehirnwindung oder besonders verbogenen Beinen beruht. ;) (weiterlesen…)