Posts mit dem Tag ‘Coaching’

Ein erfolgreicher Werbetext in 13 Schritten

Montag, 24. Mai 2010

Hier ein paar Tipps für (angehende) Kolleginnen aus langjähriger Praxis zum Thema Werbetexte für Sexworker.

  1. Ziel der Übung ist, Profil zu zeigen. Die eierlegende Wollmilchsau („Um 380° dreh- und wandelbar, mit Barbiefigur und versiert in allen Praktiken“) wirkt bestenfalls todlangweilig und schlimmstenfalls glaubt es dir keiner.
  2. Überlege dir, aus welchen Facetten deiner Persönlichkeit sich die Rolle zusammensetzt, in der du dich dem Gast gegenüber am wohlsten fühlst. (Das ist nicht die Rolle, von der du denkst, sie sei am werbewirksamsten, oder man müsse sich doch als SW deiner Sparte so geben, oder „schließlich machen es alle so“, oder „ich kenne da eine Kollegin, die mit dieser Masche viel Geld verdient“. Es geht um Authentizität. Wie gibst du dich gern, welche Art von Umgang mit Gästen fällt dir leicht?)
  3. (mehr …)

Einsteiger-Links

Samstag, 17. April 2010

Eine Sammlung von Links auf Online-Ressourcen, Bücher und Organisationen für Einsteiger/innen in Sachen BDSM und Fetisch, Studiobesuche (für Gäste) und Sexwork (für Anbieter/innen).

Ergänzungen per e-mail oder Kommentar erwünscht! Vor allem ausführlichere Informationen für (angehende) Studio-Gäste oder generelle Paysex-Tipps für Kunden in deutscher Sprache würde ich gern noch in größerem Umfang aufnehmen. Z.B. Links auf sachlich formulierte Texte in „Freierforen“, soweit sie öffentlich zugänglich sind, oder empfehlenswerte Bücher. (mehr …)

Workshops und Coaching

Montag, 5. April 2010

Gelegentlich treten Menschen an mich heran, die weniger an einer erotischen Inszenierung interessiert sind als am Erlernen von BDSM-Techniken, Ausprobieren von Spielzeugen oder Feedback bezüglich ihres Talents und ihrer Fertigkeiten in einer bestimmten Praktik. Auch spielerische Selbst- und Körpererfahrung bei durchgehend „normaler“ Kommunikation zähle ich hier hinzu – also alle Interaktionen ohne Machtgefälle und Rollenspiel und ohne dass eine sexuelle Erregung dabei im Vordergrund steht.

Da solche Begegnungen, die eher einen Workshop- als den typischen Session-Charakter haben, zwar nur einen geringen Teil meiner Arbeit im Studio ausmachen, mir aber ebenfalls am Herzen liegen, möchte ich dieses Thema hier etwas genauer beleuchten. (mehr …)