Posts mit dem Tag ‘Praktiken’

Hypnose-Mythen: „Aber ich war doch gar nicht weg!“

Samstag, 18. Februar 2012

Ein empfehlenswerte Einführung in das Thema erotische Hypnose bzw. BDSM-Hypnose und Hypno-Fetisch ist mein Hypnose-Hauptartikel.

Eines der beliebtesten Vorurteile bezüglich Hypnose ist die Vorstellung, der Hypnotisierte sei währenddessen irgendwie „weg“ – bewusstlos, tief schlafend, geistig vollständig abwesend, mindestens aber ohne jede Erinnerung an die Hypnose nach dem Ende derselben. Solche somnambulen („schlafwandlerischen“) Zustände sind grundsätzlich suggestiv machbar und zum Beispiel nützlich, wenn die Hypnose eine Narkose für einen chirurgischen Eingriff ersetzt. Im erotischen Kontext ist ein solcher Modus allerdings selten erwünscht, und auf keinen Fall ist er das, was eine Hypnose definiert.

In einer Hypnose ist das rational-kritische Bewusstsein getrübt, so dass das Denken des Hypnotisierten sich ganz in eine ggf. auch objektiv unlogische fixe Idee vertiefen kann. Das Gehirn ist durchaus aktiv, der Geist fokussiert und den Suggestionen des Hypotiseurs zugewandt, der wiederum die Aufmerksamkeit seines Hypnotisanden durch die gewünschten hypnotischen Phänomene lenkt. Hypnose ist ein Vorgang intensiver Kommunikation zwischen den Beteiligten innerhalb eines vertrauensvollen Verhältnisses. Es ist wichtig, Fehleinschätzungen und Vorurteile in einem Vorgespräch aufzuklären, da sonst eben jenes Vertrauensverhältnis, der Rapport, gestört wird, wenn das hypnotische Erleben nicht den Erwartungen des Hypnotisanden entspricht. (mehr …)

Hypnose und BDSM

Montag, 2. Januar 2012

Erotische Hypnose, BDSM-Hypnose, Kontrolle durch „Gedankenkraft“, Hypno-Fetisch, Hypno-Domination … was bedeutet das eigentlich alles?

Hypnosis is the bypass of the critical faculty of the conscious mind and the establishment of acceptable selective thinking. (Dave Elman, 1900-1967)

Sinngemäß übersetzt: Bei der Hypnose wird das bewusste kritische Urteilsvermögen umgangen und es werden Gedanken suggeriert, die das Unterbewusstsein annehmen kann. Auf gut deutsch: Der eigene Verstand wird durch Vertrauen in die Kompetenz einer anderen Person ersetzt.

Das passiert uns sozialen Wesen ständig, weil es bequem und in vielen Fällen eine sinnvolle Ersparnis von Zeit und Energie ist. Schon jemals ein Produkt deswegen gekauft, weil es die besten Freunde (also „alle“) haben, und die schon wissen werden, was gut ist? Und das Ding dann hinterher mögen wollen, egal wie sinnlos es ist, weil man sonst ja an seinem Vorbild zweifeln müsste? In solche Fällen überschreibt das Vertrauen zu einem anderen Menschen unsere eigene Wahrnehmung – und das ist völlig normal.

Was hat das ganze nun mit BDSM zu tun? (mehr …)

Tutorial: Spanking, Spaß und Spuren

Dienstag, 28. Juni 2011

Was bedeutet eigentlich „Aufwärmen“ bei Flagellationsspielen (Flagellation = Schlagen, von lat. flagellum = Geissel). Warum genau wärmen wir auf – oder lassen es aus bestimmten Gründen? Wie baue ich eine klassische Spanking-Session auf? Welche verschiedenen Motivationen treiben Flagellanten an, und wie setze ich bestimmte Ziele um? (mehr …)

Tutorial: Schwanzbondage

Samstag, 14. August 2010

Die Basis für CBT (Penis- und Hoden-„Folter“) aller Art: Eine sichere Bondage. Für ernstzunehmendes Ballbusting (Tritte) oder mehr als angedeutete Schläge im männlichen Genitalbereich ist eine Bondage mindestens des Hodensacks sogar eine wichtige Sicherheitsmaßnahme, da so das Risiko für ein Verdrehen der Samenleiter oder eine Verlagerung der Hoden in den Bauchraum minimiert wird.

Auch bei autoerotischer Betätigung (das ist das, was du tust, während du dir ausmalst, was deine Lieblingssadistin wohl beim nächsten Besuch mit dir anstellen könnte) ist eine solche Bondage eine feine Sache, daher ist diese Anleitung nicht nur für Kolleginnen interessant. (mehr …)

Xplore10

Donnerstag, 24. Juni 2010

xplore10

Photo: © Peter Hönnemann • Layout: © Caprice

xplore10 – Das Festival zur Kunst der Lust
23. -25. Juli 2010 @ schwelle7 in Berlin
ein Wochenende mit Workshops, Performances und Vorträgen (mehr …)