Posts mit dem Tag ‘Sexwork’

Arbeitsprobleme

Freitag, 21. März 2014

Arbeitsprobleme - erzählmirnix

Quelle: Erzaehlmirnix

Warum es uns alle betrifft …

Montag, 6. Januar 2014

… auch diejenigen, die weder Sexarbeit anbieten noch nachfragen.

Die Kampagne gegen Prostitution als Einfallstor staatlicher Überwachung und Kontrolle. Ein Kommentar von Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung).

ARD Panorama: Die verlogene Kampagne gegen die Prostituierten

Mittwoch, 25. Dezember 2013

In einer großen Kampagne kämpft Alice Schwarzer derzeit für die Abschaffung der Prostitution, im Verbund mit zahlreichen konservativen Politikern wie dem CSU-Bundestagsabgeordneten Hans-Peter Uhl. Ihr Hauptargument: Nahezu alle Frauen, die sich prostituieren, täten dies unter massivem Druck und unter menschenunwürdigen Bedingungen. Kurzum: 90 Prozent der Frauen seien Zwangsprostituierte. Insofern sei die Abschaffung der Prostitution gleichzusetzen mit der Abschaffung der Sklaverei. Und auch CSU-Mann Uhl spricht davon, dass Prostituierte in aller Regel hilflos der Gewalt von Bordellbetreibern ausgesetzt seien.

Aber inwiefern spiegeln diese Bilder die Wirklichkeit?

(Quelle: ARD)

Das habe ich mir ja ganz anders vorgestellt!

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Eine Infotainment-Doppelveranstaltung

Datum: Montag, 9. Dezember 2013
Beginn: 18:00 Uhr und 21:30 Uhr
Ort: Humboldt-Saal, Urania Berlin

Felicitas Schirow, die Betreiberin des legendären Café Pssst in Berlin und maßgebliche Initiatorin des ProstG 2002, hat sie in Windeseile als Antwort auf die Veranstaltung von Alice Schwarzer am 14. November organisiert – Auf dem Podium sitzen hochkarätige Spezialist_innen zu unserem Thema. Informationen zum Thema Prostitution frei von Ideologie und Populismus!

Bitte kommt und sagt es weiter.

Im Anhang der Flyer mit allen Details zum Ausdrucken oder Weiterverschicken als PDF.

Update: Video-Mitschnitt der Veranstaltung:

„Das habe ich mir ja ganz anders vorgestellt“ from Matthias Lehmann | Matt Lemon on Vimeo.

Ein paar Fakten zwischendurch …

Dienstag, 3. Dezember 2013

Die Übersetzung eines Artikels zu einer vergleichenden Studie zur Prostitutionsgesetzgebung in den Niederlanden und Österreich: Bei unseren Nachbarn läuft nämlich genau derselbe Blödsinn ab wie hier.

UMFANG ZWANGSPROSTITUTION ARG üBERSCHÄTZT

Es wird in den Medien regelmäßig suggeriert, Prostituierte in den Niederlanden würden mehrheitlich unter Zwang arbeiten. Vertieft man sich jedoch in die Faktenlage, findet man heraus, dass der Prozentsatz mindestens zehnmal niedriger sein dürfte als die völlig absurde, häufig genannte Annahme von 80 Prozent.

Es war die ehemalige sozialdemokratische Amsterdamer Stadträtin Karina Schaapman, die Mitte des letzten Jahrzehnts als erste wiederholt in den Medien behauptete, drei Viertel der Prostituierten würde unter Zwang von Zuhältern ihrer Arbeit nachgehen. Die Forschungsarbeit, auf die sie sich bezog (Bovenkerk), behauptete jedoch, dass hinter der Mehrzahl der Frauen im Wallen-Viertel zuhälterähnliche Figuren steckten. Eine Anzahl derer würde unter Zwang arbeiten.

Trügerischer Schein

So schien Schaapman recht zu bekommen, als kurz nachher unversehens der „Trügerischer Schein“-Bericht an die Öffentlichkeit geriet. Laut Inspektoren würden mindestens 50 bis 90 Prozent der Fensterprostituierten unfreiwillig arbeiten, so der Bericht. Eine höchst unwahrscheinliche Annahme, da bei Anzeichen von Menschenhandel die Kripo aufgrund des absoluten Durchlassverbotes dazu angehalten ist, unverzüglich einzugreifen. Nicht wurde aber hinterfragt, worauf man sich basierte, bei Schätzungen dieser Grössenordnung wird ausgegangen von einer breiteren Definition von Zwang, worunter auch „Zwang der Umstände“ fällt.

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