Posts mit dem Tag ‘Spanking’

40 Stunden mit Undine, Wahnsinn trifft Methode …

Donnerstag, 17. November 2016

Undine bei 40 Stunden

Für 40 Stunden – Beruf oder Berufung gab ich ein Interview über meinen Berufsalltag. Über diese Interviewanfrage hatte ich mich besonders gefreut, da ich dort nun als Sexarbeiterin in einer Reihe stehe mit einem Politologen, einem Sprengmeister, einer Melkerin, einem Türsteher, einer Hebamme und vieler weiterer Jobs. Sexarbeit ist eben Arbeit – und ganz genauso „kein Beruf wie jeder andere“ wie alle anderen Berufe auch.


Undine im Thalia Theater

Und dann war das noch ein gemeinsames Projekt der Uni Hamburg mit dem Thalia-Theater, bei dem Wissenschaftler mit Experten aus der Praxis zu skurrilen Themen aufeinander losgelassen werden, durchbrochen vom Kunst, Lesung, Musik: Wahnsinn trifft Methode. In Teil zwei der Trilogie „Himmel, Arsch und Zwirn“ war meine Erfahrung zum Allerwertesten des Menschen gefragt. Auch diesem Ruf bin ich gefolgt und habe es nicht bereut – es war ein ausgesprochen vergnüglicher Abend mit Peitsche und Buttplug. Das ganze wird am 27.11. um 22:00 Uhr auf Tide-TV gesendet. Ich hoffe, ihr habt auch so viel Spaß dabei wie ich. 🙂

Edit: Inzwischen gibt es den Mitschnitt auch bei youtube. Ab Minute 49:50 werde vor allem ich interviewed, aber die komplette Sendung ist wirklich sehenswert:

Saftige Tracht Prügel von Undine und Lady Velvet Steel (von N.)

Sonntag, 3. Mai 2015

Ich will euch von einem besonders tollen Erlebnis berichten:

Bei unserem letzten Erziehungstreffen Anfang des Jahres meinte Undine zu mir, sie habe Lady Velvet Steel kennengelernt, und sich mit ihr über mich unterhalten. Und dann sagte sie, sie würde mich gerne einmal zusammen mit ihr erziehen. Da Undine in besagter Session diesen Wunsch noch zweimal wiederholte, sagte ich mir: „das meint sie ernst!“

Da las ich Anfang Mai auf den Webseiten von Lady Velvet Steel, sie wäre Ende Mai in Hamburg zu Gast im Studio Rex. Ich setzte Himmel und Hölle in Bewegung, um während dieser Zeit nach Hamburg zu kommen.

Die beiden Damen empfingen mich mit einem Küßchen, und wir hatten auch gleich ein Vorgespräch. Das dauerte aber gar nicht lange, denn für die beiden Damen war völlig klar: „Jetzt kriegst du Prügel, aber ordentlich! Zieh‘ dich aus!“

Auf dem Bett lag ein kleines hölzernes Böckchen, eine Neukonstruktion. „Leg dich da mal drüber“, meinte Undine. „Festgebunden wirst du nicht, schließlich sollst du erstmal nur aufgewärmt werden.“ Also legte ich mich drüber. Ich kann euch sagen, dieses Ding zwingt einen zu einem ordentlichen Hohlkreuz, so dass der Hintern wirklich hübsch weit herausgestreckt wird. (mehr …)

SM und Tantra, Bizarrmassage, Hypno-Massage, wtf?

Donnerstag, 12. März 2015

BDSM und Tantra – ein Gegensatz?

Mit Tantra verbindet mich ja schon seit langer Zeit eine gewisse Hassliebe. Einerseits kann ich als bekennende Physikalistin dem häufig doch recht esoterisch anmutenden Beiwerk wenig abgewinnen und es fällt mir schwer, entsprechende Texte und Anleitungen zu lesen oder mich mit manchen Tantrikern zu unterhalten. Andererseits weiss ich aus eigener Erfahrung, wie bereichernd und erfüllend sich eine Verbindung zwischen zwei (oder mehr) Menschen anfühlt, die sich ganz im Flow des Hier und Jetzt begegnen. Wenn mir Tantramasseurinnen von ihrer praktischen Arbeit erzählen, denke ich ganz oft: Eigentlich tun wir beide dasselbe, nur manchmal mit unterschiedlichen Mitteln. Offenbar hat das moderne Tantramassage-Ritual mit uralten indischen Lehren ohnehin überhaupt nichts mehr zu tun und ist daher auch ganz ohne religiösen Überbau erlebbar. Ich habe schon Tantramassagen für mich selbst gebucht und fand sie wunderbar. Und spätestens, als ich vor einigen Jahren einen „Kinky Twisted Tantra“-Workshop bei der unvergleichlichen Barbara Carrellas besucht habe, wurde mir klar: Der Gegensatz, der ist keiner.

Der erotische Flow, sich selbst (und den Partner) zu spüren, vom Denken ins Fühlen zu kommen, ist zugleich Ziel und Grundlage jeder sexuellen Betätigung. Rituale können helfen, in eine solche erotische Trance einzutauchen. Ebenso die zuvor abgesprochene Aufteilung in einen aktiven, gebenden und einen passiven, empfangenden Partner (mit oder ohne späteren Rollentausch). Beides sind sowohl in der Tantramassage als auch im BDSM wichtige Elemente. Eine Rücken- und Po-Massage kann bruch- und nahtlos in eine Klopf-, Klatsch- und Spanking-Session übergehen. Der schwere Stock wird zum Instrument der entspannten Tiefengewebestimulation. Und umgedreht, auf dem Rücken liegend – wo hört die Intimmassage ohne Zeitdruck auf, wo fängt „Tease and Denial“ an? Bin ich als passiv Empfangender den Berührungen meiner Masseurin ausgeliefert, oder diene ich als Massierende aktiv?

Alles eine Frage der Interpretation. Und die findet bekanntlich im Kopf statt, weshalb ich finde, dass bei der klassischen Tantramassage ein ungeheures Potenzial verschenkt wird. Die wird nämlich schweigend vollzogen. Was natürlich ermöglicht, dass sich die Beteiligten ganz auf ihre Sinne und Empfindungen konzentrieren – aber auch genauso gut auf den Menüplan der Kantine in der nächsten Woche. Es fehlen Worte, die Bilder erzeugen, Phantasien, Empfindungen, Entspannung, Erregung; die Macht der Suggestion … als leidenschaftliche Hypnotiseurin, als sprichwörtliche Sirene fällt es mir ungeheuer schwer, den Mund zu halten, wenn es doch so einfach ist, mit Silben Denken zu formen und Menschen durch ein Flüstern genau dorthin zu führen, wo sie so gern sein möchten.

Damit sind wir beim dritten Element. Streicheln mit Händen und Öl, mit Federn und weichen Kuschelpeitschen, mit Fäusten und Escrima-Stöcken, die Druckwellen durch das Becken genießend; Eis, Wachs, ein Nadelrad, Mentholsalbe, ein Lufthauch und dazu: Worte. Worte, die Wellen der Entspannung durch den Körper fließen lassen, bei jedem Atemzug, von den Haarwurzeln bis zu den Zehenspitzen und darüber hinaus. Worte, die Stellen berühren, die tiefer liegen als Haut und Muskeln, die in dein Innerstes schlüpfen und in kleinen Spiralen in dir aufsteigen, bis sie du sie als wohliges Stöhnen wieder ausatmest. Wo Fesseln oder Augenbinden Berührungen von Händen im Weg wären, ersetzt dein Gedanke durch mein Wort die Fixierung. Ausgeliefert durch mein Wort schicke ich dich in deine persönliche Lieblingsphantasie, die real wird, während meine Hände dich wieder und wieder reizen und locken und zappeln lassen und es nichts gibt, was du tun kannst, um der Qual deiner unermesslichen Gier zu entkommen …

Ich weiss bis heute nicht, wie ich das ganze eigentlich nennen soll. Tantra-Massage mit SM-Elementen und Quatschen? Bizarre Hypno-Massage? Für Vorschläge wäre ich dankbar … Fest steht allerdings eins: Die Nummer ist wirklich ziemlich großartig. Das erkenne ich erstens glasklar am völlig verstrahlten Blick meiner armen Opfer, und zweitens an mir selbst. Da es mir nämlich völlig unmöglich ist, dabei nicht mit in Trance zu gehen und jede Regung meines Gegenübers empathisch zu spiegeln, bin ich am Ende genauso fertig und berauscht und voller strahlender Energie wie das bedauernswerte Wesen, das ich da gerade ein, zwei, drei Stunden durch die Mangel gedreht habe. Probiert es aus! 🙂

„Die Entführung“ von Maik

Samstag, 12. Januar 2013

Ich bin seit langen Jahren in mehr oder minder kurzen oder langen Abständen Gast bei Lady Undine und Sie genießt, basierend auf allen mit Ihr gemachten Erfahrungen, mein grenzenloses Vertrauen. Eines möchte ich dem neugierigen Leser aber von vorn herein mit auf den Weg geben: aüßert keine Wünsche und vor allem Konsequenzen, denen ihr Euch nicht sicher seit Herr zu werden. Denn eines weiß ich aus eigener Erfahrung: es geht immer schlimmer als man es sich ausmalt, was keineswegs die Einfühlsamkeit und Kompetenz in allen Belangen von Undine in Frage stellen soll, ganz im Gegenteil. Mir ist niemand bekannt, der seine Leidenschaft mit einer derartigen Intensität lebt und ausspielt wie Undine. Gesagt sei nur, wer Wind bei Ihr sät, wird im Zweifelsfall Sturm bei Ihr ernten. Also obacht mit dem, was man sagt!

Bei einer voran gegangenen Session mit Undine Monate zuvor beschlossen wir, irgendwann einmal wenn die Zeit es zulassen würde, uns einer Entführungssession mit allen Facetten dieses Spiels und so realitätsnah wie irgend möglich zu widmen. (mehr …)

„Mein erster Besuch bei Undine“ von PerryC

Freitag, 20. April 2012

Nachdem ich vor längerer Zeit das erste Mal eine Domina besucht hatte und nicht so richtig glücklich war (ich mag BDSM eher auf spielerischer Ebene), bin ich vor ein paar Tagen über meinen Schatten gesprungen und habe erstmals Undine aus dem Studio Rex besucht. Es war so fantastisch, dass ich einfach davon berichten muss 🙂

Nach einem Einführungsgespräch in entspannter Atmosphäre (nun ja, ich war nicht wirklich entspannt) habe ich Undine die Führung überlassen und mich in ihre Hände begeben.

Nach einem sanften Beginn, der mich langsam hat ruhiger werden lassen, hat sie sich mit mit der Peitsche meines Pos angenommen. Die Aufwärmphase hat den Hintern schon mal richtig rot werden lassen, aber richtig interessant wurde es danach. Die harten und gezielten Schläge ließen mich erbeben; als schließlich die Hundepeitsche zum Einsatz kam, war es ein richtig heftiger, lustverursachender Schmerz. (mehr …)